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BILDNIS ALBRECHTS VON BRANDENBURG IM PROFIL (DER GROSSE KARDINAL)

Albrecht DürerKupferstich, handkoloriert1523 Um zu Beginn des 16. Jahrhunderts aus politischen Gründen oder aus persönlichem Ehrgeiz sein Bildnis möglichst weit zu verbreiten, vertraute man sich dem Können eines Medailleurs oder eines Stechers an. Kardinal Albrecht von Brandenburg, Erzbischof von Mainz und Magdeburg und einer der wichtigsten Gegenspieler Martin Luthers, versuchte seine Anhänger mit idealisierten Porträts […]

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BRUSTBILD KARDINAL ALBRECHTS VON BRANDENBURG (DER KLEINE KARDINAL)

(In: Vortzeichnus und zceigung des hochlobwirdigen heiligthumbs der Stiftskirchen der heiligen Sanct Moritz und Marien Magdalenen zu Halle) Albrecht DürerKupferstich, 1519Halle: Wolfgang Stockel, 1520 Albrecht von Brandenburg (1490–1545) war während der Reformation als Kurfürst und Erzbischof von Mainz der führende katholische Kirchenfürst des Reichs und einer der größten Sammler und Auftraggeber von Kunstwerken. Er wählte

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DOKUMENTENTRUHE

Holz, Eisennach 1568 Verziert ist die Dokumententruhe mit Beischriften und allegorischen Darstellungen von Tugenden: Fides (Glaube), Justitia (Gerechtigkeit), Caritas (Liebe), Prudentia (Klugheit), Fortitudo (Tapferkeit) und Spes (Hoffnung). Auf den Schmalseiten findet sich zudem das bekrönte Monogramm des Fürstenpaares Herzogin Hedwig (1540-1602) und Herzog Julius (1528-1589) zu Braunschweig und Lüneburg: Ein H, das mittig von einem

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MARIA MIT DEM KIND AN DER MAUER

Albrecht DürerKupferstich, handkoloriert mit Goldhöhung1514 Dürers Stich ist an prominenter Stelle in eine Pergamenthandschrift mit dem Titel Künstliche Bildtnus oder Abcontrofehung der furnemsten gottseligen Frawen im Alten Testament von 1605 eingebettet. Darin eingebunden sind neben Dürers Madonna noch weitere 41 kolorierte, mit Gold gehöhte Kupferstiche von Philippe Galle und Jean Collaert. Der Stich Dürers entstand

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PAULUS IM STUDIERZIMMER

(In: Neues Testament für Johann Friedrich von Sachsen („Septembertestament“), Bd. 2, Nürnberg 1522-1524, S. 1685) Nikolaus GlockendonNürnberg, 1522–1524 Nürnberg war zwischen 1520 und 1540 das führende Zentrum für Buchmalerei in Deutschland. Einer der renommiertesten Buchmaler dieser Zeit war Nikolaus Glockendon. Für den späteren Kurfürsten Johann Friedrich den Großmütigen von Sachsen fertigte er eine Abschrift von

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VITRUUIUS TEUTSCH

Walther Hermann RyffNürnberg: Petreius, 1548 Walther Hermann Ryff (1500–1548) gab 1543 in Straßburg eine lateinische Ausgabe der Zehn Bücher zur Architektur des antiken Architekten Vitruv heraus. Vier Jahre später publizierte er in Nürnberg einen deutschen Kommentar dazu, um dann 1548 die erste deutsche Übersetzung des Textes vorzulegen, den Vitruuius Teutsch. Der Band wurde ein Hauptwerk

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AUSFÜHRLICHE ARBEIT VON DER TEUTSCHN HAUBTSPRACHE […]

Justus Georg SchotteliusBraunschweig: Christoph Friedrich Zilliger, 1663 Im fünften Buch seines Traktates Ausführliche Arbeit von der Teutschen Hauptsprache würdigt Justus Georg Schottelius (1612–1676) sowohl den Künstler als auch den Autor Albrecht Dürer auf zwei Seiten Text. Damit nimmt Schottelius den „Teutschen Appelles“ Dürer als einzigen bildenden Künstler unter die „Teutschen Scribenten“ auf. Schottelius bewundert Dürer

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HET SCHILDER-BOECK WAERIN VOOR EERST DE LEERLUSTIGE JEUGHT DEN GRONT DER EDELE VRYE SCHILDERKONST IN VERSCHEYDEN DEELNE WORT VOORGEDRANGEN

Carel van ManderAmsterdam: Wachter, 1618 Das Schilder-Boeck Carel van Manders (1548­–1606) ist der erste gedruckte kunsttheoretische Traktat nördlich der Alpen. Er beginnt mit einem Lehrgedicht. Der nachfolgende, ungleich berühmtere Teil enthält eine Vitensammlung der antiken, dann der italienischen und schließlich der niederländischen und deutschen Maler nach dem Vorbild der Künstlerviten des Giorgio Vasari. Beigefügt ist

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